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Betreuung

Die Betreuung befindet sich im Hauptgebäude.

Tel.: 06154-635617

Es werden drei Betreuungszeiten angeboten:


7.30 Uhr - 13.30 Uhr (ohne Mittagstisch)
7.30 Uhr - 15.00 Uhr (mit Mittagstisch).
7.30 Uhr - 16.00 Uhr (mit Mittagstisch)

 

Arbeit in der Betreuung

 

In diese Konzeption fließen die Vorgaben des Landes Hessen, des Landkreises Darmstadt-Dieburg und die der Hans-Gustav-Röhr-Schule ein. Eine Konzeption ist nie statisch, sondern sie verändert sich mit den äußeren Bedingungen, den Anforderungen und den handelnden Personen.

 Die betreuende Grundschule der Hans-Gustav-Röhr-Schule ist eine Einrichtung des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Sie ist organisatorisch einer Abteilung des Jugendamtes zugeordnet.

Wir sind ein Bestandteil der Schule und stehen grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern von der Vorklasse bis zum 4. Schuljahr offen, soweit es die Kapazität erlaubt.

Die Gruppenstärke wurde vom Träger auf 20 Kinder pro Gruppe festgelegt, wobei in jeder Gruppe zwei zusätzliche Notplätze vorgesehen sind.

Die Kosten werden vom Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Stadt Ober-Ramstadt und von den Elternbeträgen getragen.

Unsere Einrichtung verfügt über drei Gruppenräume. Zwei dieser Räume befinden sich im Hauptgebäude Tiefparterre. An dem vorderen Gruppenraum sind  die Tee/Spülküche und ein kleiner Lagerraum angegliedert. Ein direkter Zugang führt zu einer von den Betreuungskindern genutzten Spielfläche mit Rasen, Sandkasten, Blumenbeet und Kräuterspirale. Der hintere Gruppenraum verfügt über ein Waschbecken und eine Wandtafel. Die Räume sind mit Bauteppichen, Bastel- und Werkstischen, Tischkicker, Regalen, Ruhezone und Computer ausgestattet. Alle Kinder haben ein Eigentumsfach in einem Regal.

Ein weiterer Gruppenraum befindet sich im Gebäude A, Raum 12. Er wird für Projekte, Kleingruppenarbeit und die Hausaufgaben genutzt. Neben der in Klassenzimmern üblichen Ausstattung, verfügt er auch über einen Medienwagen.

Unsere Aufgabe ist die verlässliche Betreuung der Kinder vor und nach dem Unterricht, um den Eltern z.B. eine Berufstätigkeit zu ermöglichen und die Familiensituation zu entspannen. Eltern und Kindern wird so eine bessere Planbarkeit des Alltags geboten. Innerhalb des sicheren Rahmens der Schule können die Kinder Erfahrungen in den unterschiedlichen Gruppensituationen machen, müssen sich zurechtfinden und haben vielfältige soziale Kontakte.

Die Betreuung ist zwischen Unterricht und Elternhaus ein weiterer Lebensraum, in dem sich die Kinder täglich für mehrere Stunden aufhalten. Wir wollen sie bei der Gestaltung dieses Lebensraumes einzubeziehen.

Die Schülerinnen und Schüler kommen zu uns und sind energiegeladen, erschöpft, angespannt, fröhlich, aufgedreht, hungrig, frustriert und ab und zu auch aggressiv. Unsere Arbeit orientiert sich an den Bedürfnissen dieser Kinder und ist situationsbezogen. Besonders dm Bildungsbedürfnis der Kinder wollen wir mit unseren Angeboten Rechnung tragen. Dabei sehen wir Bildung als sozialen Prozess, in dem Kinder und Erwachsene aktiv beteiligt sind.

Der Umgang miteinander in verschiedenen Gruppensituationen, der Abbau von Stress und Aggressionen, das Beachten von Regeln, die Rücksichtnahme auf Andere, aber auch das Durchsetzen eigener Ziele wird täglich neu geübt. Dabei gehen wir auf die  Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes ein und fördern dessen soziale Kompetenz.

Wir unterstützen Kinder mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen bei der Eingliederung in unsere Gesellschaft. Dabei ist es uns wichtig, unsere kulturellen Werte zu vermitteln und zu pflegen. Diese Werte sind: Der Respekt vor dem Individuum und seiner kulturellen Herkunft, die Gleichberechtigung der Geschlechter, Schutz von Umwelt und Natur, demokratisches Verhalten und das Wissen um unsere soziale Verantwortung.

Auch das Erlernen von gewaltfreien Konfliktlösungsstrategien ist ein wichtiges Anliegen unsere Arbeit. Wir entwickeln zusammen mit den Kindern Möglichkeiten Konflikte verbal zu lösen.

Um ein gutes Miteinander zu ermöglichen ist auch die konsequente Einhaltung von Regeln notwendig.  Diese Regeln werden nach Möglichkeit mit den Kindern erarbeitet. Das Regelwerk der Schule wird erläutert und einsichtig gemacht. Kinder sollen die Notwendigkeit von Regeln verstehen können

Alle Kinder die bis 15 bzw 16 Uhr angemeldet sind haben die Möglichkeit bei uns die Hausaufgaben zu erledigen. Dafür stehen zwei Räume zur Verfügung, in denen jedes Kind seinen festen Arbeitsplatz hat. Wir stehen dabei den Kindern als Ansprechpartner zur Seite. Unsere Mithilfe bei den Hausaufgaben kann aber nicht die Elternpflicht zur Kontrolle der Hausaufgaben und des Schulranzens ersetzen.

Wir wollen den Kindern unsere Natur und Umwelt näher bringen, sodass sie in der Lage sind, respektvoll und schonend damit umzugehen. Sie erfahren Natur als Lebensgrundlage und erlernen eine positive Haltung und Wertschätzung gegenüber der Umwelt. Dies geschieht bei Naturbegegnungen, mit dem Erleben von Tieren und Pflanzen und dem Umgang mit Naturmaterialien. Wir betreuen und pflegen gemeinsam mit den Kindern  ein Kräuterbeet und einen Teil des Schulgartens. Wir ernten und verarbeiten Früchte, bauen zum Beispiel ein Bienenhotel und Nistkästen für Vögel.

Im Erlernen von Medienkompetenz sehen wir nicht nur das zur Verfügung stellen moderner Medien wie Computer und die Nutzung audiovisueller Medien, sondern auch den kritischen Umgang mit Spiel- und Lernsoftware.

Durch Werk- und Bastelangebote mit verschiedenen Materialien wie Holz, Ton, Farben, Kleister, Wolle, und vieles mehr erfahren die Kinder ihre Kreativität. Sie können ihre Fantasie ausleben und entdecken an sich neue Fähigkeiten.

Durch Experimente mit ganz gewöhnlichen Alltagsgegenständen wird die Neugier auf wissenschaftliche Zusammenhänge geweckt. Die Kinder erfahren etwas über die Funktion von Natur, Optik, Mechanik und Elektriztät..

Für Rollenspiele stehen verschieden Materialien zur Verfügung (Bausteine, Tücher, Kisten, Autos, Puppen usw.) und die Kinder haben die Möglichkeit in der Kleingruppe oder alleine ihrem Spiel freien Lauf zu lassen. Erlebtes kann verarbeitet, das Aufstellen und Beachten selbstgewählter Regeln erprobt, Strategien für selbständige Konfliktlösungen können erlernt werden.

Bewegungsspiele vorwiegend draußen oder in der Turnhalle bieten die Gelegenheit, dem Bewegungsdrang nach der Schulzeit gerecht zu werden. Überschüssige Energien und Aggressionen werden gelenkt und abgebaut.

 

Das Mittagessen gestalten wir in einem familiären Rahmen. Der Tisch wird von zwei Kindern des Tischdienstes gedeckt. Wir beginnen das gemeinsame Essen mit einem Tischspruch oder mit einem Lied. Dabei sind uns gute Tischmanieren wichtig.

Zwischen den Lehrerinnen der Betreuungskinder und dem Betreuungspersonal findet ein reger Gedankenaustausch statt. Besonders wenn Schülerinnen und Schüler in ihrem Verhalten auffällig sind, wird Rücksprache gehalten, um ggf. gemeinsam pädagogische Maßnahmen ergreifen zu können. Die Information darüber, wie sich ein Kind im Unterricht oder beim freien Spiel in der Betreuung oder aber während der gemeinsamen Mittagsmahlzeit in der Gruppe verhält, ergänzt das Bild der Persönlichkeit einer Schülerin oder eines Schülers.

Zu Beginn des neuen Schuljahres wird ein Elternabend oder ein Elterncafe am Nachmittag veranstaltet. Weitere Elternabende finden nach Bedarf statt. Das Betreuungsteam steht nach Voranmeldung gerne für Einzelgespräche mit den Eltern bereit und es bittet seinerseits bei Schwierigkeiten mit einzelnen Kindern zum Gespräch. Bei Bedarf finden die Elterngespräche auch gemeinsam mit der Lehrkraft und einer Betreuerin oder einem Betreuer statt. Ansonsten ergeben sich auch viele Gesprächmöglichkeiten mit Eltern während den Bring- und Abholzeiten.

 

Anmeldung für das Betreuungsangebot im Rahmen der Schulanmeldung

 

Während der Schulanmeldungszeiten können Kinder auch für das Betreuungsangebot der Grundschule angemeldet werden.

Es wird ein kurzes Aufnahmegespräch geführt, in dem auch Informationen zur persönlichen Situation der Eltern (Berufstätigkeit, Sorgerecht) erfragt werden können.

Danach besteht die Möglichkeit, die Räume der Betreuung anzuschauen und einen ersten Eindruck vom Spielen und Leben in der Einrichtung zu gewinnen.

Die Aufnahme eines Kindes während des laufenden Schuljahres ist nur möglich, wenn noch freie Plätze vorhanden sind.

Zu jedem neuen Schuljahr ist eine neue schriftliche Anmeldung erforderlich. Dafür reicht es dann, das Anmeldeformular termingerecht bei den Betreuungskräften abzugeben.

Der Betreuungsvertrag mit dem Landkreis gilt immer vom 1.08 bis zum 31.07 des Folgejahres. Er kann nur zum Schulhalbjahresende gekündigt werden.

Wie eingangs erwähnt, wird auch dieses Konzept in der nächsten Zeit Veränderungen erfahren und fortgeschrieben werden. So wird zurzeit von unserem Träger, dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, eine Konzeption für alle Betreuungen erarbeitet und für uns maßgeblich werden wird.

 

Stand November 2008

 

 

 

 

 

 

                                                              

 

 

 

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